DUO-Technik GmbH

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Farbmanagement

Der Wellpappendirektdruck entwickelt sich immer mehr und mehr zu qualitativ hochwertigen Drucken, d.h. 4-6 Farbendrucke auf gestrichenen Papieren mit inline Lackierungen. Um das Gesamtsystem Druckmaschine zu beherrschen, sind folgende Einflussfaktoren zu berücksichtigen:


  • Papier (das Drucken auf halb gestrichenes oder voll gestrichenes Papier beschränkt die Druckgeschwindigkeit)
  • Rasterwalze (das Farbvolumen muss von „braunem“ Papier zu gestrichenem Papier reduziert werden)
  • Stanzwerkzeug (die Qualität der Stanzwerkzeuge beschränkt ebenfalls die Geschwindigkeit)
  • Setting (der Anpressdruck des Druckzylinders muss auf ein Minimum reduziert werden)
  • Farben und Lackierung (die Qualität der Farben und des Lackes beeinflussen hauptsächlich den Druck; Stichwörter: Pigmente, Bindemittel, Rewetting, Temperatur, Viskosität, PH-Wert)


Das Farbmanagement beschäftigt sich mit den Faktoren Viskosität, PH-Wert und Temperatur. Welchen Zweck erfüllen diese Faktoren?


Viskosität
Mit der richtigen Viskosität wird die Verarbeitung der Farbe verbessert.
Farben für Rasterdruck: 22-23 Sekunden; Farben für Vollflächendruck: 22-23 Sekunden; Farben für Lackierungen auf Wasserbasis 20-21 Sekunden


PH-Wert

Mit dem richtigen PH-Wert wird die Haftung der Farbe auf dem Bogen verbessert. Darüber hinaus verbessern sich die Trocknungseigenschaften.
Im Grunde sollte der PH-Wert von Druckwerk 1 bis zum letzten Druckwerk abnehmen. Der PH-Wert des ersten Druckwerks sollte 9 - 9,5 betragen und sollte je eingesetztem Druckwerk um 0,2 abgesenkt werden. Jedoch sollte er nie unter 8 fallen.


Temperatur

Die Temperatur der Farbe wird durch die Außentemperatur sowie durch die Friktion der Farbe im Farbkreislauf beeinflusst. Mit einer stabilen Temperatur kann der Wechsel von Viskosität und PH-Wert kontrolliert und auf einem stabilen Wert gehalten werden. Die Temperatur sollte sich zwischen 20-22°C belaufen.


Welches System ist für mich das richtige?

Die Systeme Farbkühlung, Viskositätskontrolle und PH-Wert-Kontrolle sind modular aufgebaut. D.h. Sie können entscheiden, welches System für Ihren Bedarf das richtige ist. Nachfolgende Beispiele sollen verdeutlichen, wann welche Kombination sinnvoll ist.


Ausgangslage 1:

Für jeden Auftragswechsel bringen Sie eine neue Farbe mit abgestimmter Viskosität und PH-Wert an die Druckmaschine. Hier reicht eine Farbkühlung, um die Viskosität und PH-Wert bis zum Ende des Auftrages stabil zu halten.


Ausgangslage 2:
Sie produzieren viel mit den Grundfarben, ohne diese bei Auftragswechsel auszutauschen. Hier empfiehlt sich alle System zu installieren.


Sie wollen mehr zu den einzelnen Systemen erfahren?

 

 
Ergebnisse Messreihe Farbkühlung
Montag, 6. September 2010
DUO-Technik GmbH 2008