Viskositätskontrolle
Definition
Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids. Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid; je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es.
Die Viskosität kann in unterschiedlichen Maßeinheiten angegeben werden. Hier die unterschiedlichen Einheiten mit einem Beispiel:
- Centi Poise -> 50 [mPa*s]
- Poise -> 0,5 [P]
- DIN-Becher 4 -> 16 [s]
- Pascalsekunde -> 0,05 [Pa*s]
- Engler -> 6,62
- Ford-Becher 4 -> 22 [s]
D.h. man muss immer über das richtige Maßsystem diskutieren. Siehe hierzu auch rechts die Vergleichstabelle für Viskositäten.
Darüber hinaus ist die gemessene Viskosität auch abhängig von der Temperatur der Flüssigkeit. D.h. die Viskosität steigt bei einer wässrigen Lösung automatisch, ohne dass eine tatsächliche Änderung der Zusammensetzung der Farbe stattfindet. Siehe hierzu auch die Tabelle Entwicklung der Viskositäts in Abhängigkeit zur Temperatur.
Deshalb ist es aus Sicht von Duo-Technik als ersten Schritt unerläßlich die Temperatur der Farbe zu fixieren. Ansonsten sind Vergleichzahlen nicht aussagekräftig.



